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6 Bewerbungstipps, die deine Chance auf den Ausbildungsplatz erhöhen

Wöchentlich erhalten meine Frau und ich Bewerbungen für unsere Ausbildungsplätze. Fast bei jeder fällt uns auf, dass auf Standardsätze und Floskeln zurückgegriffen wird, anstatt die Gelegenheit zu nutzen und aus der Masse herauszustechen. Heute möchte ich dir einige Bewerbungstipps geben, die deine Chancen auf den gewünschten Ausbildungsplatz deutlich erhöhen. Und das nicht nur bei Teppich Schmidt!

 

Bewerbungstipp 1 – Deine Berufswahl solltest du gut begründen können!

Wieso möchte ich ausgerechnet diesen Beruf erlernen? Schon im Anschreiben deiner Bewerbung erzeugt ein stark begründetes „Warum“ eine große Neugier und regt zum Weiterlesen an.

 

Bewerbungstipp 2 – Du brauchst ein Statement!

Ein 0815-Bewerbungsschreiben ohne klare Botschaft hebt dich nicht aus der Masse heraus. Hey, überleg mal: Mit deiner Bewerbung entsteht der berühmte erste Eindruck!
Du brauchst ein Statement, dass in Erinnerung bleibt. Das kann ein aussagekräftiges Bild von dir sein, welches dich und deine Berufswahl bestärkt; ein Zitat oder ein persönlicher Erfahrungsbericht, mit dem du deine Wahl bekräftigst.

 

Bewerbungstipp 3 – Begründe vermeidliche Ablehnungsgründe!

Du hast Angst, auf Grund deiner Noten, Fehltage oder unguten Beurteilungen abgelehnt zu werden? Nutze deine Bedenken und greife auch diese in deiner Bewerbung auf. Begründe einfach, warum der Sachverhalt so ist und zeige damit, dass du dir über die missliche Lage bewusst bist. Wer offen zu seinen Schwächen steht, der ist auf dem richtigen Weg – gilt als ehrlich, selbstbewusst und direkt.

 

Bewerbungstipp 4 – Spionieren, Eindruck gewinnen und Fein-Tuning betreiben!

Das Grundgerüst deiner Bewerbung ist erstellt? Sehr gut! Dann solltest du dich nun auf die Suche nach geeigneten Betrieben machen und alle Möglichkeiten zur gründlichen Recherche nutzen. Schließlich möchtest du mit deiner Bewerbung auffallen und keine Standardsätze á la „.. in ihrer Stellenanzeige stand …“ zurückgreifen.

Folgende 4 Dinge kannst du immer im Vorfeld deiner Bewerbung tun:
– Website nach Infos durchsuchen.
– Dir Online-Bewertungen (Kununu, Google, Facebook, ect.) zum Unternehmen ansehen.
– Den Unternehmen auf Social-Media-Plattformen (Facebook, Instagram, Twitter, Xing, ect.) folgen.
– Dir das Unternehmen anschauen gehen, mit Mitarbeitern reden oder ein Telefonat führen.

Dabei hast du den Eindruck gewonnen, dass dieser Betrieb für deine Ausbildung in Frage kommt? Wunderbar, dann schnell an das Fein-Tuning deiner Bewerbung.
Im Anschreiben begründest du, wieso du denkst, dass der Betrieb und du gut matchen. Dein ehrlicher Eindruck; deine ganz persönliche Meinung zu einer Sache, die dir bei deinen Recherchen aufgefallen ist; ein konstruktiver Verbesserungsvorschlag oder auch Gemeinsamkeiten wie übereinstimmende Wertvorstellungen sind gefragt. Hier kannst du richtig kreativ werden. Lass ruhig durchblicken, dass du dich im Vorfeld schlau gemacht oder gar spioniert hast. So fällst du positiv auf und bleibst in Erinnerung!

 

Bewerbungstipp 5 – Verbiege dich nicht!

Versuche nicht, dich in deiner Bewerbung anders darzustellen als du bist. Versuche nicht, dich im persönlichen Vorstellungsgespräch zu verstellen. Denn wenn du einen Ausbildungsplatz erhältst, wird diese Fassade schnell bröckeln. Keiner kann 8 Stunden, an fünf Tagen der Woche eine andere Persönlichkeit vorspielen. Deshalb: Sei von Anfang an ganz du selbst!

 

Bewerbungstipp 6 – Biete deinerseits 2-3 Probetage an!

Die meisten Unternehmen wollen von sich aus, dass du ein paar Tage zur Probe bei Ihnen arbeitest. Du solltest ihnen zuvorkommen und 2-3 Tage zur Probe (beispielsweise in den Ferien oder an Samstagen) anbieten. Mache dieses Angebot in deiner Bewerbung.
Wenn das Unternehmen keine Probetage mit dir vereinbart, dann fordere diese im persönlichen Bewerbungsgespräch ein. Wieso? Ganz einfach: Du willst schließlich prüfen, ob dieses Unternehmen in den nächsten 3 Jahren zu dir passt, ob du mit dem Kollegen zurechtkommst, und unter welchen Bedingungen du deinen Traumberuf lernst.

 

Zusammengefasst: Fast jeder Ausbildungsanwärter geht davon aus, dass das größte Augenmerk auf den Zensuren liegt. Dabei sind Persönlichkeit, ein starker Wille und Ziele/Wünsche, die im Zusammenhang mit den Beruf stehen, viel entscheidender.
Sei du selbst, verstell dich auf keinen Fall! Zeige was du kannst/willst und wie du damit dem Unternehmen dienen kannst! Damit gelingt es dir auffallend anders, als alle anderen zu sein und das auf ganz positive Art und Weise.

Nun aber los, das Wissen allein reicht nicht. Anwenden ist angesagt!
Hier findest du all unsere Ausbildungsberufe und kannst dich auch gleich Online bewerben.

 

Viel Freude und viel Erfolg,
Holger Schmidt

 

Ein letzter TIPP: Informiere dich, ob das gewünschte Unternehmen besondere Qualifikationen als Arbeitgeber/Ausbildungsbetrieb vorweisen kann. Wir bei Teppich Schmidt wurden zum Beispiel von der IHK als Attraktiver Arbeitgeber ausgezeichnet und gewannen im Januar 2019 den Heimtex-Star in der Kategorie „Vorbildliche Ausbildung“ (Hier gelangst du direkt zum ausführlichen Bericht, wie wir das geschafft haben.).