Seele auftanken

Ich liebe eine schöne Wohnkultur, in der die Seele auftanken kann.

Heute haben wir meist nur ganz wenige Möglichkeiten und Zeit, die Seele auftanken und baumeln zu lassen. Die schnelllebige Zeit bedeutet oftmals Stress. Das kann nach sich ziehen, dass wir seelisch und/oder körperlich krank werden. Somit hat jeder eine gewisse Verantwortung für den eigenen Körper. Als Experte für Raumausstattung sehe ich mich in der Pflicht Ihnen zu zeigen, wie einfach es gelingen kann, eine Wohnkultur zu schaffst, die Ihre Sinne und Ihren ganz persönlichen Geschmack anregt. Wenn Sie diese kleinen Tipps bei der Gestaltung Ihrer Wohnräume berücksichtigen, kann Ihre Seele auftanken – ganz automatisch, ohne große Anstrengungen!

Wie richtet man eine Wohnung ein, damit die Seele auftanken kann?

1. Seele auftanken – Farbe bekennen

Sich seine eigene Wohlfühloase zu gestalten, dafür bedarf es nur ein paar kleine, aber gut gewählten Handgriffen. Das Stichwort heißt Farbe. Jeder kennt Räume, die man betritt und sich sofort wohlfühlt. Man atmet tief ein und genießt das Zusammenspiel der Farben. Hierbei sollte man auch auf seinen eigenen Geschmack bauen und die Lieblingsfarbe mit einfließen lassen. Wenn ich grün nicht mag und dennoch alles grün streiche, bedeutet das wieder nur Stress für die Seele.

Wohnen hat etwas mit schönen Farben, mit Ästhetik, mit Geschmack und Gemütlichkeit zu tun. Letzteres ist mir dabei sehr wichtig. Wenn ich ein Zimmer betrete, in dem viele kalte Farben vorherrschen, fühle ich mich unwohl und bin nicht angekommen. Kurz um möchte ich diesen Raum schnell wieder verlassen. Natürlich gibt es Räume, in denen kalte Farbtöne verarbeitet werden können und auch sollten, wie zum Beispiel im Schlafzimmer, um gut schlafen zu können. Doch in Wohnräumen steht für mich Wärme und Gemütlichkeit durch entsprechende Farben an erster Stelle. Ich denke da an sehr viel Rot- und Gelbtöne. Sie sind in der Lage, einen Raum gemütlich zu machen. Hier ist ebenso wichtig, dass verschiedene Farben kombiniert werden.

Wenn ich dabei an ein Mohnfeld denke, was nur rot strahlt, hat sich das Auge schnell sattgesehen. Viel schöner ist eine wilde Wiese, auf der die verschiedensten Blumen in tausenden Farben schillern. Das Auge entdeckt immer wieder etwas Neues. Wenn man dieses Prinzip in die eigenen 4 Wände bringt, schafft man sich eine ganz persönliche Gemütlichkeit.

 

2. Seele auftanken – vom tristen DDR-Grau trennen

Wenn ich zurückdenke, so herrschten in Zeiten der DDR die Farben grau, beige und braun vor. Um damit eine Harmonie zu schaffen, versuchte man sich mit diesen Tönen einzurichten und ein stimmiges Bild zu generieren. Folglich musste man damit keinen besonderen Geschmack aufweisen und es ergab oft eine gleichbleibende Stimmung, die sich um diese drei Farben anpasste. Dazu gesellte sich noch weiße Raufaser-Tapete. Das machte die Räume oft steril und eintönig und schmeichelte dem Auge in keinster Weise.

Weiß wird heute eher als Gestaltungsmittel zur optischen Erweiterung der Räume benutzt, denn bekanntlich lassen helle Farbtöne die Zimmer größer wirken, während dunkle Töne eher drücken und ein kleineres Raumgefühl hervorrufen.

Bei mir zu Hause gibt es seit vielen Jahren kein weißes Zimmer mehr. Es dominieren warme Gelb- und Grüntöne und vereinzelt ein sattes dunkles Braun. Kombiniert mit kräftigen Rottönen ergibt dies für mich eine Mischung aus Belebung und Erholung für die Augen. Und obwohl ich es gern bunt mag und viele Farben bei mir zu Hause vertreten sind, kommen in den einzelnen Zimmern nur Farbtöne, die miteinander harmonieren, zum Einsatz. So kann ich jedem einzelnen Zimmer seine persönliche Note geben und eine unverwechselbare Atmosphäre schaffen.

 

3. Seele auftanken – mit allen Sinnen wohnen

Und auch bei der Wahl des passenden Fußbodenbelages sollte neben dem Nutzen der Wohlfühlfaktor im Vordergrund stehen. Für die Füße ist Teppich oder Kork das Richtige. Sie sind weich und schmeicheln jedem Schritt. Doch auch Holz schafft durch seinen natürlichen Charakter sehr viel Atmosphäre. Wohnen soll schließlich alle Sinne ansprechen.

Ich selbst aber könnte nicht in Räumen mit Laminatboden leben. Dieser ist kalt, laut und vor allem empfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Der Hall eines Schrittes kann sich an keiner Stelle fangen und somit wird der Raum laut und ungemütlich. Stress für die Seele. Auch ist die Feinstaubbelastung bei Laminat am größten, was wiederum nicht für diesen Boden spricht.

 

4. Seele auftanken – die kahlen Löcher sinnvoll gestalten

Beim Thema Wohnkultur spielen natürlich auch die Fenster eine entscheidende Rolle. Ich persönlich möchte gern raus in die Natur schauen. Dem entsprechend hänge ich meine Fenster nicht mit schweren Gardinen zu und verwehre damit den Blick nach draußen. Jedoch ohne Gardinen sehen die Fenster von außen und innen wie „kahle Löcher“ aus. Eine dezente Umrahmung der Fensterfaschen mit leichtem Stoff, passend zu den Zimmerfarben machen die Räume sofort wohnlicher. Wer allerdings Sichtschutz braucht, kommt nicht umhin, die Fenster völlig mit Stoff oder anderen Materialien zu verkleiden. Aber auch hier gibt es zarte Materialien in wunderschönen Farbtönen. Speziell auch der Sonnenschutz muss nicht immer kühl und sachlich gestaltet sein, mittlerweile haben sich die aus Stoff bestehenden Plissees durchgesetzt, welche, statt Stores,  durchaus ein harmonisches Element in der Fenstergestaltung sein können.

Sie sehen, man kann schon mit wenigen Handgriffen eine wundervolle Wohnatmosphäre schaffen. So kann die Seele auftanken, indem Sie einfach nur Zeit Zuhause verbringen und sich wohlfühlen! Lassen Sie uns gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen, um Ihre ganz eigene Wohnkultur zu erschaffen. Vereinbaren Sie einen Termin zur Beratung mit mir (holger.schmidt@teppich-schmidt.de) oder besuchen Sie uns einfach mal in unserem Geschäft.

 

Unterschrift Schmidt

Ihr Holger Schmidt

 

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